Der kürzlich aus dem Deutschen übersetzte Roman des Berners Christian Kracht, der 2021 erschien, kehrt in die scheinbar sauberen helvetischen Gefilde seiner Kindheit zurück. Eine Erkundung der kindlichen Bindung und der Bedeutung der Abstammung, vor dem Hintergrund von Geld und Nationalsozialismus.
Der Literaturkritiker Julien Burri veröffentlicht mit «La double nuit du lac» sein fünfzehntes Werk; es ist das sechste Buch des jungen Lausanner Verlags La Veilleuse. Eine Erzählung an den Ufern des Intimen.
Was bedeutet es, das «Wohl» eines Kindes in einer Zeit politischer Krisen und ideologischer Orientierungslosigkeit zu wollen? Dies ist eine der Fragen, die in Nicolas Verdans neuem Kriminalroman aufgeworfen werden. Eine thematische Reise über den Einfluss von Propagandanetzwerken im Laufe der Zeit.
Das Erscheinen von «Ségurant» war eine kleine Revolution in der Welt der Literatur. Als der verschwundene Roman der Tafelrunde angepriesen, zögerte ich nicht lange, bevor ich dieses Buch wie Excalibur aus dem Stapel in der Buchhandlung zog. Zu Recht oder zu Unrecht?
Rachida Dati wurde Siegelbewahrerin, während Sara im Alter von 19 Jahren zur Mörderin wurde. Sie sind jedoch beide im gleichen Milieu und in der gleichen französischen Kleinstadt aufgewachsen. Ermittlungen über ein Mädchen aus der Provinz, das in der Luft explodiert ist.
Einige Bücher, die zu Beginn des Jahres 2024 in den Buchhandlungen aufgespürt wurden, drehen einem das Herz um, aber alle tun dem Denken gut. Von Julien Sansonnens über David Foenkinos bis hin zum verstorbenen Dick Marty: Unser Team stellt kurz die bedeutungsvollen Wörter vor.
Lassen Sie uns das Jahr 2023 mit einem Buch beenden! Anstelle des traditionellen Konfettis und der Silvester-Kotillons hat die Redaktion von Regard Libre ein Feuerwerk aus fünf Büchern vorbereitet, mit den besten Büchern des Jahres.
Ein Roman wie kein anderer in diesem literarischen Herbst! In «Alles, was fehlt» geht es um einen Mann, der mit den Enttäuschungen des Lebens, der Apathie und der Banalität des Daseins zu kämpfen hat. Und das alles mit einem geistreichen Phlegma.
Die Sachen eines verstorbenen Angehörigen auszusortieren, ist oft Teil der Trauerarbeit. Ludivine Ribeiro hat diese Übung noch weiter getrieben. Sie hat ein Buch veröffentlicht. Eine Art und Weise für die Genfer Autorin, einen Lebensabschnitt zu erzählen. Das eigene und das ihrer Familie. Ein sanftes und therapeutisches Buch.