Jean-François Mayer ist Direktor des Instituts Religioscope in Freiburg und Spezialist für neue religiöse Bewegungen. Zu seinen Studienobjekten gehört der Glaube an das Ende der Welt, der zum spirituellen Bereich gehört, aber nicht nur... Interview.
Erzählungen über das Ende der Welt haben alle Epochen überdauert und existieren auch heute noch. Hinter diesen unheilvollen Vorhersagen verbergen sich...
Vor 74.000 Jahren stand die Menschheit kurz vor dem Aussterben. Der Grund dafür war die Explosion eines Vulkans. Genetische Untersuchungen bestätigen, dass die menschliche Population damals nur einige tausend Individuen umfasste. Auch heute noch besteht die Gefahr eines Massenaussterbens.
Was würde übrig bleiben, wenn die Welt oder vielmehr das Leben auf der Erde aufgrund einer nuklearen Katastrophe oder des Klimawandels untergeht? Sicherlich nicht die Kunstwerke. Aber vielleicht die Technik. Hier ein Szenario aus einer Ausstellung über digitale Kunst.
DOSSIER «DAS ENDE DER WELT» | Hong Xiuquan, ein gescheiterter Literat, der viermal sein Examen verpasste und nach einer existenziellen Krise bei christlichen Missionaren Gott kennenlernte, war der Auslöser für einen der tödlichsten bewaffneten Konflikte in der Geschichte.
DOSSIER «WELTENDE» | Sie werden manchmal als «Propheten der Apokalypse» oder als «unvernünftige Katastrophisten» bezeichnet. Die «Wissenschaft des Zusammenbruchs» ist jedoch nicht nur eine Karikatur, sondern auch ein sehr konstruierter, rationaler und interessanter Diskurs.
Es gibt den Klimawandel. Den Anstieg der Weltbevölkerung. Die Erschöpfung der Ressourcen. Fakten, die niemand.
DOSSIER «WELTENDE» | Die Krise um die Taiwanstraße und die Drohungen von Kim Jong-un führen zu neuen Spannungen zwischen den ostasiatischen Mächten. Mit ihnen werden auch die Ängste vor einer nuklearen Eskalation wieder wach. Die Atombombe ist ein Trumpf bei Verhandlungen, aber ohne Raum für diplomatischen Dialog wirkt sie wie eine Vogelscheuche.
Rückkehr des Krieges in Europa, nukleare Bedrohung, Klimakrise... das Gespenst des «Weltuntergangs» ist nicht verschwunden....