Simon Buisson, der bereits für seine Serie Stalk, in der es um Cybermobbing geht, ausgezeichnet wurde, hat einen Spielfilm zum selben Thema gedreht - und dabei eine breitere Reflexion über die ultravernetzte Gesellschaft eingeführt, in der die Privatsphäre immer mehr verschwindet, bis sie gar nicht mehr vorhanden ist.
Christophe Honorés neuester Film bringt Schauspieler zusammen, die ihre eigenen Rollen spielen. Der Film ist witzig, poetisch, intelligent und bewegend. Marcello Mio« ist ein universeller Film, der ihre Identität hinterfragt.
Der Roman von Alexandre Dumas wird in diesem spektakulären Zeitreisefilm geehrt, der das Beste aus zwei Welten vereint: die Schönheit der französischen Sprache und die visuelle Meisterschaft Hollywoods.
Ihr neuester Film lässt uns in den kreativen Prozess des berühmten «Bolero» von Maurice Ravel eintauchen. Leider degradiert sie Misia Sert, die auch die Königin von Paris genannt wird, zur bloßen Muse. Eine enttäuschende Darstellung, die das Biopic trübt.
In seinem achten Film lässt uns Albert Dupontel in einen politischen Thriller eintauchen, wobei er seine komischen und poetischen Gewohnheiten beibehält. Ein Programm, das eine hohe Wahlbeteiligung verspricht.
Während «Prozessfilme» wieder auf dem Vormarsch zu sein scheinen, setzt Cédric Kahn auf die Karte der Radikalität und liefert einen soliden, brillanten und witzigen Film über die französische Justizmaschinerie Mitte der 1970er Jahre.
Trotz der strengen Partituren, die uns die Pedanterieexperten der siebten Kunst vorspielen, und einiger unbestreitbarer Mängel des Films, bedeutet die Rückkehr der «Drei Musketiere» auf die große Leinwand auch die Rückkehr des großen populären französischen Kinos. Und noch viel mehr.
Der neue Film von Delphine Lehericey, der am Filmfestival von Locarno ausgezeichnet wurde, entfernt sich vom Drama und bietet uns eine sensible Komödie über Trauer und Wiederaufbau. Gelingt es dem Film, das Gleichgewicht zwischen Lachen und Weinen zu finden?
Als produktiver Regisseur, Drehbuchautor, Cutter und Kameramann erreicht Dupieux eine neue Stufe, indem er zwei Filme im selben Jahr herausbringt. Mit einer absurden Geschichte in Schubladen meldet er sich mit einer kontraproduktiven Besetzung und einer überraschenden «Tabac Force» eindrucksvoll zurück.