Ein kürzlich erschienenes Buch des Historikers Olivier Meuwly lädt dazu ein, den Schleier über diesen Neuenburger, der im Alter von 31 Jahren in die Schweizer Regierung gewählt wurde, weiter zu lüften. Der durch seinen Werdegang inspirierende Radikale, der im Laufe der Zeit zum Liberal-Konservativen wurde, bewahrt einen Teil seines Geheimnisses.
Seine Reportagen und sein Exil führten ihn in alle Ecken Europas, um die Umwälzungen seiner Zeit zu dokumentieren. Der Sevillaner Manuel Chaves Nogales wird heute als der beste spanische Journalist des 20.
Der französische Essayist Samuel Fitoussi veröffentlicht «Warum Intellektuelle sich irren», einen scharfsinnigen Essay über die Mechanismen, die einige kluge Köpfe dazu bringen, absurde Ideen zu vertreten - mit manchmal katastrophalen Folgen.
José Ortega y Gasset gehört selten zu den am häufigsten zitierten und studierten Philosophen. Dennoch sind seine politischen, sozialen und moralischen Diagnosen nach wie vor aktuell. Porträt eines bedeutenden Denkers des 20. Jahrhunderts.
Die Grenzen des freien Wortes, sein Ausdruck durch Karikaturen und die Herausforderungen, die der Wokismus an dieses Grundrecht stellt. Diese Themen standen im Mittelpunkt der Ausgabe 2025 dieses jährlichen Treffens, das von Le Regard Libre mitorganisiert wurde und am Samstag stattfand.
In Zeiten geopolitischer Turbulenzen kann Interventionismus wünschenswert sein, vorausgesetzt, die politische Macht ist in der Lage, später wieder umzukehren. In einem Land wie Frankreich, das bereits überschuldet ist, ist dies jedoch nicht der Fall.
Die Siege eines Trump oder eines Milei stellen die europäische Rechte an einen ideologischen Scheideweg. Gerade um den Abwärtstrend, insbesondere den wirtschaftlichen Abwärtstrend, nicht zu bestätigen, ist es dringend notwendig, dass der alte Kontinent stattdessen auf sein eigenes intellektuelles Erbe zurückgreift.
In Ce que je veux sauver verteidigt Peggy Sastre die Grundlagen des Universalismus, die dem Tribalismus und dem Relativismus entgegengesetzt werden müssen. Die Leitartiklerin von Le Point hält Frankreich angesichts dieser an Macht gewinnenden Strömungen für besonders verwundbar.
Karl Popper erkannte, dass Wissenschaft und Verantwortung untrennbar miteinander verbunden sind. Das gilt besonders heute.