Mit radikal unterschiedlichen Konstruktionen und Horizonten bemächtigen sich zwei Romane, die in diesem Winterherbst erschienen sind, der Erinnerung, um daraus eine halluzinatorische Expedition oder eine Wachträumerei zu machen. Aufbruch in die gedehnte Zeit.
Joseph ist wieder bei seiner Familie. Ihm gelingt alles. Er arbeitet, er liebt und wird geliebt. Am Ende eines Erntetages und nach einem feuchtfröhlichen Abend kehrt Joseph zu Agathe zurück, wo eine Überraschung auf ihn wartet. Es ist Leila. Sie bietet ihm an, mit ihr das Dorf zu verlassen...
Zwischen Humor und Zärtlichkeit gelingt Peter Stamm ein einzigartiger, intensiv menschlicher Roman, der von der Erinnerung an die Liebe und der Sorge um das Leben in einer sich zu schnell wandelnden Welt geprägt ist.
Der junge Romain d'Astéries ist frisch aus der Form des «Instituts» geschlüpft und bereitet sich auf seinen ersten Schultag vor, den Geist voller bahnbrechender pädagogischer Konzepte, die er nur darauf wartet, anzuwenden. Wenn ein Bug alles auf den Kopf stellt.
In «Harlem Shuffle» erzählt der amerikanische Autor Colson Whitehead die Geschichte eines schwarzen Ladenbesitzers in Harlem, der von den Dämonen seines Viertels geplagt wird. Atemberaubend.
Josephs Genesung neigt sich dem Ende zu. Am Ende seines Bettes hörte er eine vertraute Stimme, die nicht die der vorigen Dienerin Agathe war. Das ist sie, das ist Leila, seine Jugendliebe. Ihr Wiedersehen markiert den Beginn einer Zeit des Friedens und der Versöhnung. Joseph nimmt nun am Dorfleben teil, er arbeitet, isst und lacht mit denen, die vielleicht zu seinen eigenen geworden sind.
Josephs Genesung neigt sich dem Ende zu. Am Ende seines Bettes hörte er eine vertraute Stimme, die nicht die der vorigen Dienerin Agathe war. Das ist sie, das ist Leila, seine Jugendliebe. Ihr Wiedersehen markiert den Beginn einer Zeit des Friedens und der Versöhnung. Joseph nimmt nun am Dorfleben teil, er arbeitet, isst und lacht mit denen, die vielleicht zu seinen eigenen geworden sind.
Nach drei Romanen hat Clarisse Gorokhoff erneut das Genre und den Verlag gewechselt. Trotz der Bezeichnung «Roman» auf ihrem neuesten Werk ist «Défaire l'amour» eher eine Form, die in Mode gekommen ist: eine narrative Non-Fiction. Was ist der Erfolg?
Der 1924 geschriebene Roman «Le Nouvel Adam» der Genfer Romanautorin und Journalistin Noëlle Roger wurde dieses Jahr im Verlag Editions de La Baconnière neu aufgelegt. Und mit der Rückkehr des Nebels ist es die perfekte Jahreszeitenlektüre. Eine kleine Tour d'Horizon in drei Worten.