Mertvecgorod, ein fiktiver Stadtstaat zur Jahrtausendwende. Fünf Jugendliche, die am Rande der Gesellschaft leben, nehmen täglich Drogen und hören Punk-Soundtracks, um zu vergessen, wie schlecht es ihnen geht. Der Mord an Valentina, einer Nachbarin in Transvestitenkleidung, mischt die Karten ihres Alltags neu.
Seit fast einem Jahr kämpfen russische Soldaten in der Ukraine in einem Krieg, dessen Rationalität sich einem großen Teil der Welt entzieht. Auf der ukrainischen Seite sind die Gründe für den Kampf fast selbstverständlich, eine Frage des Überlebens. In den russischen Reihen stellt sich diese Frage.
Vladimir Fedorovski, Russisch-Ukrainer, ehemaliger Diplomat der UdSSR unter Breschnew und Gorbatschow und heute Autor eines imposanten literarischen Werks, legt für Le Regard Libre seine Meinung über den Konflikt in der Ukraine und seine politischen und geopolitischen Folgen dar.
Jeden Monat finden Sie die Kolumne einer der Persönlichkeiten, die uns das Vergnügen machen, abwechselnd für Le Regard Libre die Feder zu führen. Die freie Journalistin Sophie Woeldgen berichtet aus ihrer Sicht als Reporterin im Nahen Osten über ein Thema, das sie in den Fingern juckt.
Fast täglich schlagen mehrere Raketen auf bestimmte Ziele in der Hafenstadt ein. Präzisionsschüsse, die durch Informanten ermöglicht werden. Während die Behörden zur Denunziation auffordern, überleben die Bewohner abgeschnitten von der Außenwelt.
Zbiegniew Brzezinski zählt zu den großen amerikanischen Strategen des Kalten Krieges. Sein magnum opus, The Grand Chessboard. Amerika und der Rest der Welt, beleuchtet die amerikanische Außenpolitik gegenüber Russland und Asien bis heute.
DOSSIER «DIE SCHWEIZ – EINE DEFINITION», Jean-David Ponci | Eduard Nadtochiy lehrt russische Geschichte, Kultur, Literatur und Philosophie am Institut für Slawistik der Universität Lausanne. Sein Vater ist Ukrainer. Er wuchs jedoch in Moskau auf. Anschließend war er zwei Jahre lang Assistent an der Universität Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine. Im Gegensatz zu den Russen und einer Mehrheit der Ukrainer ist er Mitglied der mit Rom verbundenen ukrainischen Kirche. Er ist daher besonders qualifiziert, sich der komplexen Aufgabe des Vergleichs zwischen der Schweiz und der Ukraine zu widmen.
Exklusivinterview – Jonas Follonier Christoph Blocher ist der Ansicht, dass die Schweiz durch ihre Anpassung an die Sanktionen gegen Russland in eine Situation geraten ist, in der...
DOSSIER UKRAINE, Clément Guntern | Im Jahr 2008 erklärte Wladimir Putin gegenüber George W. Bush, dass die Ukraine nicht existiere. Damals verstand im Westen niemand wirklich, was dies konkret bedeutete. Heute wissen wir es. Analyse.