Laut Mark Schelker mangelt es dem Bund an steuerlichen Schlüsseldaten. Der Ökonom plädiert für eine sichere Zentralisierung der Informationen, um die Auswirkungen von Steuerreformen, wie die Erbschaftssteuerinitiative der Jungsozialisten, besser vorhersagen zu können.
Mark Schelker, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg, beschäftigt sich intensiv mit den Mechanismen, die die Besteuerung in der Schweiz regeln. In einem Land, in dem die Besteuerung in die Zuständigkeit der Kantone fällt, zeigt er die Grenzen eines Systems auf, das Schwierigkeiten hat, eine ausreichende Datenbasis für rigorose Analysen auf nationaler Ebene zu liefern. So föderalistisch er auch sein mag, beleuchtet der Forscher die Herausforderungen, die sich aus dem Mangel an Harmonisierung beim Zugang zu Steuerdaten ergeben, insbesondere bei der Bewertung der tatsächlichen Auswirkungen der öffentlichen Politik.
Le Regard Libre: Die Steuerinformationen, die derzeit zur Verfügung stehen, sind nicht ausreichend.Dieser Inhalt ist unseren Abonnenten vorbehalten.