Autorin: Jonas Follonier
Jonas Follonier

JONAS FOLLONIER

Jonas Follonier ist Chefredakteur von «L’Agefi» und Essayist sowie Gründer und Vorsitzender von «Regard Libre».

Die Schweiz und die EU: Félicien Monnier VS Julien Rilliet

Die Schweiz und die EU: Félicien Monnier VS Julien Rilliet

DOSSIER «SIE HABEN EUROPA GESAGT?» | Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union sind so schlecht wie nie zuvor. In diesem Punkt sind sich die beiden Diskutanten einig. Aber darüber hinaus stehen sich ihre Ansichten diametral gegenüber. Félicien Monnier, der sich selbst als konservativ und souveränistisch bezeichnet, ist Rechtsanwalt und seit letztem Jahr Vorsitzender der Ligue vaudoise. Julien Rilliet, Mitglied der Sozialistischen Partei und der Europäischen Bewegung Schweiz (NOMES), leitet seine eigene Firma für politische Beratung. Hier sind unsere zehn Fragen an diese beiden jungen Beobachter aus der Romandie, die sich für das Schicksal der Schweiz und des Kontinents interessieren.
Parlamentswahlen 2022: Von einer «politischen Krise» zu einer «echten Renaissance».»

Parlamentswahlen 2022: Von einer «politischen Krise» zu einer «echten Renaissance».»

Die große Mehrheit der Medien stellte das Ergebnis der Parlamentswahlen 2022 in Frankreich als eine Niederlage für den wiedergewählten Präsidenten Emmanuel Macron dar, dem eine absolute Mehrheit im Parlament verwehrt wurde. Doch bei der Interpretation dessen, was diese Situation für die fünfjährige Amtszeit bedeutet, gehen die Analysen auseinander. Ausgewählte Stücke.
Ferghane Azihari und sein Plädoyer für die Industriegesellschaft

Ferghane Azihari und sein Plädoyer für die Industriegesellschaft

DOSSIER «DIE GROSSE RÜCKKEHR DER KERNENERGIE», Jonas Follonier | Klassischer Liberaler? Libertär? Er gehört jedenfalls zu denen, die die Presse gerne als «Neoliberale» oder «Ultraliberale» bezeichnet – Bezeichnungen, die nicht unbedingt positiv klingen. Doch Etiketten und deren Sympathiewert (oder Mangel daran) interessieren uns bei „Le Regard Libre“ kaum. Hier handelt es sich um einen bedeutenden politischen und wirtschaftlichen Analysten, der häufig in den französischen Medien zu Gast ist (und zwar nicht nur bei „L’Opinion“ oder „Le Figaro“) und dessen 2021 erschienener Essay „Les écologistes contre la modernité“, erschienen ist, spannend ist. Man mag mit einem Teil seiner Ansichten, ja sogar mit allen, zutiefst uneinig sein. Dennoch kann eine Auseinandersetzung auf seinem Niveau nur anregend sein. Aus diesem Werk, das eine fundierte Kritik an den antikapitalistischen Grundlagen der radikalen Ökologie liefert, behalten wir insbesondere das leidenschaftliche und gut begründete Plädoyer des Autors für die Industriegesellschaft und die Kernenergie im Gedächtnis.