Liberale Kritik am Wokismus
Jonas Follonier Liber-thé © Capture d'écran YouTube
Das Medium Liber-thé lud mich kürzlich zu einem Videointerview über den Wokismus und die Kritik, die man aus klassisch-liberaler Sicht daran üben kann, ein. Die Ligue vaudoise hat mich ebenfalls eingeladen, an einem Mittwoch im März über das Thema zu sprechen. Hier ist der Kern meiner Ausführungen.
Das Aufstellen von Statuen aus moralischen Gründen, die Warnung an Leser am Anfang von Büchern, die sie schockieren könnten, Vorträge, die abgesagt werden, weil sie bestimmte Zielgruppen verletzen könnten... All diesen gesellschaftlichen Phänomenen, Reflexen und Praktiken ist gemeinsam, dass sie als «woke» bezeichnet werden.
Dieses Adjektiv ist in erster Linie eine Selbstbezeichnung. Es kommt vom englischen Wort awake («wach») und bezieht sich auf eine Wachheit, eine Aufmerksamkeit gegenüber allem, was als Diskriminierung - oder allgemeiner als Ungerechtigkeit - gegenüber Minderheiten wahrgenommen wird.
Wie Pierre Valentin in einer Studie von p
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