In seiner Kolumne teilt Alt-Bundesrat Pascal Couchepin eine Lektüre, die ihn beeindruckt hat. In diesem Monat erkundet er anhand von Percival Everetts «James» den Ursprung der Vereinigten Staaten.
Der Begriff Populismus ist eine moderne Erfindung. Er sagt jedoch nichts über eine Dynamik aus, deren Haupttriebfeder bereits in der Antike zu finden ist: die Kritik an den Unzulänglichkeiten des politischen Systems mit dem Ziel, dieses zu verbessern.
Der Universitätsprofessor, Autor einer kanonischen «Geschichte der Schweiz» und jüngster kommentierter Spaziergänge in seiner Reihe «Au fil de l'histoire suisse», empfängt Le Regard Libre nur wenige Schritte von den mittelalterlichen Stadtmauern Freiburgs entfernt.
Die Liberalen standen der föderalistischen Idee lange Zeit ablehnend gegenüber. Doch die Entwicklung ihres konservativen Flügels hat sie dazu veranlasst, ihre Position zu überdenken. Heute wird der Föderalismus von den Liberalen als eine Säule des schweizerischen Unternehmertums betrachtet.
Seit der Französischen Revolution war die Demokratie in ihrer repräsentativen Form oft umstritten und konnte die autoritären Bestrebungen bestimmter Denkrichtungen nie ganz auslöschen. Dennoch blieb auch die direkte Demokratie nicht von Kritik verschont.
Als Winston Churchill vor sechzig Jahren starb, wurde er einstimmig als Retter Großbritanniens gefeiert. Heute ist seine Statue das Ziel von Vandalismus. Dieser Imageverlust ist auf mehrere historiografische Wendepunkte zurückzuführen.
Während die Schweiz ihr föderalistisches System von den USA übernommen hat, wurde der Aufschwung der direkten Demokratie jenseits des Atlantiks durch das helvetische Modell angeregt. Die Geschichte des gemeinsamen Schicksals dieser beiden Länder, das sich nicht nur in ihren Hauptstädten abgespielt hat.
Der elsässische Arzt und Pastor erweiterte die Ethik weit über die menschlichen Beziehungen hinaus. Inspiriert durch eine Offenbarung im Herzen Afrikas, schmiedete er eine universelle Moral, die Menschen, Tiere und die Natur umfasst und die moderne ökologische Ethik vorwegnimmt.
Die Journalistin Marianne Grosjean richtet in jeder ihrer Kolumnen eine Botschaft an die Menschen. In diesem Monat erinnert sie daran, dass Frauen von der Antike bis heute eine wesentliche Verantwortung tragen.