Philippe Val weiß, zu welchen Dramen die Ablehnung von Humor führen kann. Der ehemalige Direktor von «Charlie Hebdo» und France Inter veröffentlichte ein Wörterbuch, das auf seiner Weltanschauung basiert, und erklärte gegenüber «Regard Libre» seine Auffassung von Ironie und deren Status in der heutigen Welt.
DOSSIER IRONIE, Antoine Bernhard | Überall patrouillieren militante Gruppen der radikalen Linken und bestrafen jede Abweichung von der neuen politischen Korrektheit mit einer Flut von Empörung. Dies führt zu Polemiken, die man heute üblicherweise als «woke» bezeichnet. Sie sind zwar in der Minderheit, aber dennoch nicht unschuldig. Denn sie werden immer zahlreicher und sind Teil eines politischen Projekts, dessen Taktik es zu verstehen gilt. Analyse.
Le Regard Libre Nr. 83 - Claudio Recupero Eine in den USA entstandene Strömung ist nach Europa gekommen und hat sich...
Der Zeichner Chappatte ist ein leidenschaftlicher Verfechter der Meinungsfreiheit. Hier beschreibt er die aktuelle Bedeutung dieses Kampfes und seine Sicht der Ironie, die von einem «Zeitgeist, der sehr von Empfindlichkeit geprägt ist», missbraucht wird. Auch in der Schweiz.
DOSSIER IRONIE, Enzo Santacroce | Die freie Meinungsäußerung ist untrennbar mit dem kritischen Geist verbunden. Sie ist verführerisch, aber auch eine oppositionelle Kraft, die ihre Verteidiger mit manchmal extremen Gefahren konfrontiert. Viele westliche Philosophen haben diese Erfahrung gemacht: Sie wurden verbannt, exkommuniziert oder sogar zum Tode verurteilt, weil sie die Autoritäten durch unbequeme Stellungnahmen herausgefordert haben. Warum ist es so gefährlich, seine Gedanken und im weiteren Sinne auch seine Worte frei zu äußern? Ein Blick auf Sokrates, das Symbol eines kritischen Geistes, der auf dem Altar der Konformität geopfert wurde, zeigt uns, wie zerbrechlich die Meinungsfreiheit auch heute noch ist.
Le Regard Libre Nr. 83 – Jonas Follonier Ironie bedeutet, etwas zu sagen, um damit das Gegenteil auszudrücken...
Le Regard Libre N° 82 – Jonas Follonier Eh oui, nous sommes encore là. Mois après mois. Longtemps je me suis...
Danièle Manesse, emeritierte Professorin für Sprachwissenschaften an der Universität Paris-3 Sorbonne nouvelle, kämpft mit aller Kraft gegen die inklusive Schreibweise. Hier antwortet sie Argument für Argument auf die Befürworter dieser militanten Typografie. Und als überzeugte Feministin gibt sie uns ihre Gedanken darüber preis, was aus einem großen Teil ihres Lagers und der akademischen Welt geworden ist.
Au nom du combat contre l’extrême droite, tout semble permis pour certains journalistes. Y compris ne pas apporter la contradiction...