Die Geschichte der politischen Parteien in der Schweiz ist reich und komplex. Dennoch zeigt sie eine gewisse Kontinuität, durch die sie lernen, sich mit den Themen zu erneuern, die die direkte Demokratie und die Entwicklung der Gesellschaft, die sie oft widerspiegelt, auf ihre Agenda setzen.
Recep Tayyip Erdoğan, der seit mehreren Jahren auf der Suche nach internationaler Anerkennung ist und gerade als Präsident der Republik Türkei wiedergewählt wurde, führt sein Land auf den Weg einer zweideutigen Außenpolitik.
L’intelligence artificielle inquiète au plus haut niveau. Or, ces nouvelles technologies ne nous portent pas vers des menaces complètement nouvelles. Et si les risques de dérive sont loin d’être nuls, il nous reste plusieurs garde-fous pour prévenir ces abus.
Am 28. Februar 2022 überraschte die Schweiz mit dem Beschluss, ihrerseits die EU-Sanktionen gegen Russland umzusetzen. Diese faktische Aufgabe einer gewissen Neutralität hat eine Krise des politischen Diskurses, insbesondere auf höchster Ebene, ausgelöst. Analyse.
Neutralität war nie einer korsettartigen Definition unterworfen. Das zeigt sich in ihrer gesamten Geschichte. Sie hängt vom Wohlwollen der anderen Mächte ab und erhält ihren Sinn nur, wenn man bereit ist, sie im Kontext des jeweiligen Augenblicks zu verstehen.
Tom Clancys Zukunftsroman «Roter Sturm» und Francis Fukuyamas Essay «Das Ende der Geschichte und der letzte Mensch», die im Abstand von sechs Jahren veröffentlicht wurden, stehen in einem krassen Gegensatz zueinander: Auf die Angst vor einem Weltkrieg folgt die Euphorie über einen Sieg der Demokratien. Auch Fukuyama erzählt auf seine Weise von einer unerfüllten Zukunft.
Unter denjenigen, deren Existenz heute darin besteht, überall den «Wokismus» aufzuspüren und zu bekämpfen, neigen viele dazu, ihn mit dem Marxismus gleichzusetzen. Diese vereinfachte und etwas riskante Assoziation ist alles andere als einstimmig.
Das Medium Liber-thé lud mich kürzlich zu einem Videointerview über den Wokismus und die Kritik, die man aus klassisch-liberaler Sicht daran üben kann, ein. Die Ligue vaudoise hat mich ebenfalls eingeladen, an einem Mittwoch im März über das Thema zu sprechen. Hier ist der Kern meiner Ausführungen.
Nur wenige Menschen hatten den Ausbruch des Krieges in der Ukraine vorausgesehen, zum Teil weil er Merkmale aufweist, die an einen Krieg erinnern, der vor vierzig Jahren hätte stattfinden sollen. Der 1986 erschienene Roman «Roter Sturm» erweist sich gerade deshalb als visionär.