Die militante Rede, dass Frauen in der Schweiz aufgrund von Lohndiskriminierung bis Mitte Februar «umsonst» arbeiten würden, wurde wieder einmal in der Presse verbreitet. Studien belegen jedoch, dass der Unterschied bei zwei gleichen Stellen verschwindend gering ist.
In Frankreich hat die Ernennung von Gabriel Attal zum Premierminister zu homophoben Bemerkungen von LGBT-Aktivisten geführt. Sie seien antiuniversalistisch und illiberal und könnten es nicht tolerieren, wenn ein «Mitglied der Gemeinschaft» andere Ideen oder Einstellungen habe als sie selbst.
Die jüngste Wahl von Javier Milei zum argentinischen Staatspräsidenten offenbart die Grenzen der Bezeichnung ’rechtsextrem«. Zwischen Widersprüchen und Ungenauigkeiten gilt es, die Relevanz dieses politischen Etiketts zu hinterfragen, das eher infam als informativ geworden ist.
Die selektive Empörung über den Nahen Osten ist abscheulich. Das am weitesten verbreitete Beispiel für dieses Phänomen? Die pro-palästinensische und vor allem antiisraelische Musik, die mit jedem Beitrag - und jedem Schweigen - ihrer eigenen Sache schadet.
A l’occasion de ce 100e numéro, fêtons le pluralisme, et ses corollaires que sont la tolérance et la liberté d’expression. Lors de la création du «Regard Libre», nous n’aurions pas imaginé à quel point ces maîtres mots de notre revue nécessiteraient d'être défendus.
Die schädlichste Wirkung von Drogen besteht darin, dass sie uns glauben machen, alles andere sei nicht wirklich interessant, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. Um die Versuchung der Substanzen zu bekämpfen, müssen wir uns für das Staunen einsetzen. Für den Geschmack des Geschmacks.
Unsere Gesellschaft ist gesättigt mit Richtlinien, die darauf abzielen, unser Handeln zu lenken. Wir müssen unsere Autonomie bewahren, indem wir verantwortungsbewusste Erwachsene bleiben, d. h. frei und selbstbewusst.
Der Pragmatismus in der Politik, der in der Schweiz gut angesehen ist, hat natürlich seine guten Seiten. Aber er birgt auch seine Risiken. Und diese sind heimtückisch. Der Leitartikel von Jonas Follonier
Ausgabe unserer Monatszeitschrift im Oktober und unser zehnjähriges Bestehen, das wir im Januar feiern werden, ist es an der Zeit, eine Zwischenbilanz über unsere Leserzahlen und die Gründe für unsere Freude zu ziehen.