Der Undercover-Journalist Andy Ngo wurde wegen seiner Berichterstattung über politische Demonstrationen zum Feind der Antifa-Bewegung und wurde mehrfach verprügelt. Er warnt die Schweizer vor Naivität.
Angesichts der wachsenden Herausforderungen im Bereich der Computersicherheit betont der Freiburger Grünen-Nationalrat Gerhard Andrey die Notwendigkeit eines proaktiven Ansatzes in der Schweiz. Seiner Meinung nach hinken der Staat und die Unternehmen noch weit hinterher.
Der Physiker und Wissenschaftsphilosoph Etienne Klein ist nach Freiburg gekommen, um seinen neuesten Essay «Courts-circuits» vorzustellen. An der Schnittstelle zwischen persönlicher Erzählung und intellektuellem Funken lädt er uns ein, seine Überlegungen zu teilen, wenn er die Disziplinen miteinander sprechen lässt.
Mit ihrem Essay «Feminicene» bringt Vera Nikolski frischen Wind in ein Thema, das von ideologischen Gegensätzen geprägt ist. Das Buch befasst sich mit dem eigentlichen Grund für die positive Entwicklung der Stellung der Frau: die industrielle Revolution.
Selbst innerhalb einer theoretisch demokratischen Institution, der Europäischen Union, mangelt es der direkten Demokratie nicht an Feinden, so Ghislain Benhessa. Interview mit dem Straßburger Anwalt über seinen neuesten Essay «Das unmögliche Referendum».
In ihrer neuen Erzählung «Nani» beschreibt die Wahl-Freiburgerin den Alltag einer Albanerin, die Opfer von häuslicher Gewalt wird. Ein Gespräch mit der Autorin über ihre Beziehung zur Familie, zu Einzelpersonen... und zum Schreiben, das für sie eine Notwendigkeit ist.
Der EPFL-Soziologe Vincent Kaufmann, einer der meistgehörten Mobilitätsexperten des Landes, gibt einen Überblick über das Reiseverhalten der Schweizer, das durch Telearbeit verändert wird, und darüber, wie sich die SBB neu erfinden muss, um die Züge weiterhin zu füllen.
Michael Hermann, Direktor des Sotomo-Instituts, ist der einflussreichste politische Analyst der Schweiz. Ein ausführliches Interview über sein «Stadt-Land-Barometer» 2023, in dem er die Spannungen im Land analysiert.
Fünf Jahre nach der Übersetzung seines vorherigen Romans ist Peter Stamm in diesem Frühjahr wieder auf die literarische Bühne getreten. Anlass für ein Gespräch in Morges, im orientalistischen Dekor des Autorenbereichs des Festivals Le Livre sur les quais.