Die Alpenrepublik hält sich gerne für ein Modell des Liberalismus. Doch zwischen der Klage gegen einem französischen Satireblatt und dem Schweigen der Regierung angesichts der EU-Sanktionen gegen Jacques Baud versagt das Land im Test der Verteidigung der Freiheit.
In Zeiten geopolitischer Turbulenzen kann Interventionismus wünschenswert sein, vorausgesetzt, die politische Macht ist in der Lage, später wieder umzukehren. In einem Land wie Frankreich, das bereits überschuldet ist, ist dies jedoch nicht der Fall.
Im Juni 2023 begannen die Truppen der Wagner-Miliz unter der Führung von Jewgeni Prigoschin eine offene Rebellion. Aus dieser Krise des Sicherheitsapparats inmitten des Krieges gegen die Ukraine gingen die russischen Streitkräfte als große Gewinner hervor.
Seit der russischen Invasion in der Ukraine ist das Interesse an militärischen Fragen gestiegen, auch in der Schweiz. Eine Gelegenheit, sich mit der Geschichte der eigenen Armee und der Art und Weise, wie sie militärische Ziele mit demokratischen Anforderungen in Einklang bringt, zu beschäftigen. Ein Buch lädt uns dazu ein.
Angesichts wiederholter Skandale aufgrund von Menschenrechtsverletzungen hofft Saudi-Arabien, sein Image durch massive Investitionen in den Sport aufzupolieren.
2014-2023, das Jahrzehnt aller Gefahren. Alle Wahrheiten, von denen man glaubte, dass sie mit dem Ende des Kalten Krieges in den Köpfen der Menschen verankert waren, sind explodiert. Nichts ist mehr wahr, kein Wert scheint mehr als Kompass dienen zu können... Eine Zeit, um die Zukunft zu überdenken?
Ist die westliche Hegemonie ins Wanken geraten? Die Unabhängigkeit Brasiliens, Indiens und Indonesiens vom Krieg in der Ukraine deutet darauf hin. Aber ist es gerechtfertigt, den Westen so stark zu kritisieren? Eine komplexe Debatte, die einige der Widersprüche des globalen Südens aufzeigt.
Recep Tayyip Erdoğan, der seit mehreren Jahren auf der Suche nach internationaler Anerkennung ist und gerade als Präsident der Republik Türkei wiedergewählt wurde, führt sein Land auf den Weg einer zweideutigen Außenpolitik.
Die Neutralität, ein Erbe aus der Zeit der Großmachtkämpfe im 19. Jahrhundert, konnte der Schweiz helfen, die Kriege des folgenden Jahrhunderts zu überstehen. Seither hat es das Land jedoch versäumt, seine Außenpolitik auf eine neue doktrinäre Grundlage zu stellen.