Etikett: Liberalismus
Adam Smith zwischen Egoismus und Altruismus

Adam Smith zwischen Egoismus und Altruismus

Jeden Monat stellt Ihnen Le Regard Libre einen Philosophen vor, dessen Denken sich von bestimmten Klischees, die über ihn kursieren, unterscheidet oder sogar im Gegensatz dazu steht. In diesem Artikel erklärt der Philosophiehistoriker Daniel Schulthess, inwiefern Adam Smiths berühmtes Konzept der «unsichtbaren Hand» ihn zu einem der Väter der Wirtschaftswissenschaften und des liberalen Denkens macht. Unser Gastautor zeigt aber auch, dass Smith in seinem Werk ein anderes Menschen- und Gesellschaftsbild entwirft als die heutigen Vertreter des «Neoliberalismus», wie er in diesem Vortrag definiert wird.
Marx lesen, um den Kapitalismus zu legitimieren

Marx lesen, um den Kapitalismus zu legitimieren

ANALYSE, Olivier Meuwly | «On peut plaider que pour une part la capacité de réformes des régimes capitalistes est due à Marx lui-même», se demande non sans s’en amuser Raymond Aron dans son fameux cours sur le marxisme de Marx, prononcé à La Sorbonne au début des années 1960, puis au Collège de France une décennie plus tard, et publié en 2002 par Jean-Claude Casanova aux défuntes Editions de Fallois. Aron s’abandonne-t-il à sa coutumière ironie? Ou faut-il se demander si, derrière l’aphorisme provocateur, affleurent non seulement la profonde admiration que le grand libéral français a toujours témoigné à l’égard du père fondateur du «socialisme scientifique», mais aussi un avertissement à l’attention de ceux qui font profession d’analyser… ou pratiquer ce même capitalisme?
Hegel: Ein autoritärer oder ein liberaler Staat?

18 | Hegel: Ein autoritärer oder liberaler Staat?

Jeden Monat stellt Ihnen Le Regard Libre einen Philosophen vor, dessen Denken sich von den Klischees, die über ihn kursieren, unterscheidet oder sogar im Gegensatz dazu steht. Der Historiker Olivier Meuwly macht den Anfang und vertritt die Ansicht, dass Georg Wilhelm Friedrich Hegel kein Befürworter eines autoritären Staates ist. Ganz im Gegenteil: Unser Gastredakteur erkennt einige theoretische Grundlagen des Liberalismus im Herzen des Hegelschen Systems. Selbst die direkte Demokratie ist laut dem Historiker kein Fremdwort in der Vision des Deutschen.
Johan Rochel, der Strippenzieher der extremen Mitte

Johan Rochel, der Strippenzieher der extremen Mitte

Er hat mindestens dreizehn Mützen auf dem Kopf, so viele wie Sterne auf seiner Kantonsflagge. Auf der sehr kleinen Ebene der Westschweiz vertritt er eine (kleine) öffentliche Stimme. Er bietet jedem, der es hören will, seine Art, die Welt zu sehen: durch die Bewegung Appel Citoyen, die er mitbegründet hat, durch den Think Tank Foraus, den er als Vizepräsident geleitet hat, oder durch das Ethiklabor, das er noch immer mitleitet. Seine Werte packt er auch bei 19h30 aus, wenn man ihn einlädt, um über Grundfreiheiten zu sprechen, bei Le Temps, wenn er einen Fragebogen zur Nachhaltigkeit durchführt, oder auf seinem Blog, wenn er aktuelle Ereignisse analysiert und gleichzeitig seinen Forschungsgegenstand vorstellt. Und wenn man Philosoph ist, ist der «Gegenstand seiner Forschung» weit gefasst. Und verwässert.