Die jüngste Wahl von Javier Milei zum argentinischen Staatspräsidenten offenbart die Grenzen der Bezeichnung ’rechtsextrem«. Zwischen Widersprüchen und Ungenauigkeiten gilt es, die Relevanz dieses politischen Etiketts zu hinterfragen, das eher infam als informativ geworden ist.
Unveröffentlichter Artikel - Jonas Follonier Welche Lehren lassen sich aus den Ergebnissen der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen ziehen? Vor allem die...
Der zweiunddreißigjährige Julien Rochedy ist ein ehemaliger aufsteigender Stern in der französischen Politik. Als Mitglied des Front National erlangte der junge Mann aus der Ardèche seine höchsten Ämter, als er 2012 zum politischen Berater von Marine Le Pen für den Präsidentschaftswahlkampf wurde und im selben Jahr die Leitung des Front National de la Jeunesse übernahm. Die ideologische Entwicklung von Marine Le Pen und der Partei ekelte ihn jedoch nach und nach an - wie er in einem auf seinem YouTube-Kanal geposteten Longform-Video erläutert. So gab Julien Rochedy 2014 jedes politische Engagement auf. Heute widmet er sich voll und ganz der Metapolitik, bei der es, wie er sagt, darum geht, den Kampf auf dem Gebiet der Ideen zu führen. Zu diesem Zweck veröffentlicht er Bücher, hält Vorträge und stellt Videos ins Internet. Ich habe Julien Rochedy im Internet entdeckt, ohne etwas über sein politisches Engagement zu wissen, und ihm dann ein Interview angeboten.
Découvrez l'entretien de Jean-Marie Rouart.
Enthusiasmus: Bist du nur noch eine Welle von dummen Emotionen? Wirst du nicht mehr das Feuer der Intelligenz entfachen, um uns dazu zu bringen, unser Schicksal zu entdecken? Die Moderne ist vorbei und mit ihr die großen Weltanschauungen, die sie hervorgebracht hat. Was bleibt dann noch übrig?
Regard sur l’actualité – Loris S. Musumeci «Mais en même temps», il «veu[t] nous dire: merci», le cher Monsieur Macron....
A l'entre-deux tours de l'élection présidentielle française, Le Regard Libre est divisé. Si l'ensemble de la rédaction reconnaît qu'il s'agit...
Der Kandidat des Vorwärtstauchens
Mélenchon, Hamon und Macron