Indem er das «Ich» und das «Wir» einander gegenüberstellt, bietet François Huguenin einen anspruchsvollen Durchgang durch die Geschichte des westlichen politischen Denkens. Eine ehrgeizige Synthese, die dazu auffordert, die zeitgenössischen Spaltungen zu überwinden, ohne ideologischen Abkürzungen nachzugeben.
Entgegen der landläufigen Meinung ist die Schuluniform weder ein autoritäres Überbleibsel noch ein rückwärtsgewandtes Symbol. Wie Jean-Claude Kaufmann zeigt, offenbart sie vielmehr unser empfindliches Gleichgewicht zwischen Gleichheit, Freiheit und kollektivem Sinn.
Obwohl es «L'Ere Milei» des Ökonomen Philipp Bagus manchmal an kritischer Distanz zu seinem Thema mangelt, hat dieses Buch das große Verdienst, den Aufstieg des argentinischen Präsidenten in das Grundlegendste der Politik zu stellen: den Kampf der Ideen.
In ihrem jüngsten Buch, das im Verlag Editions du Cerf erschienen ist, dokumentieren Michel Sandrin und Victor Lefebvre die militante Ausrichtung der Online-Enzyklopädie. Auch die Funktionsweise der Plattform wird erläutert.
In seinem Essay über das Lachen, der im Verlag Editions de l'Observatoire erschienen ist, untersucht der ehemalige Direktor von «Charlie Hebdo» und France Inter, was uns diese menschliche Kunst über den Wert des Staunens sagt. Lesenswert.
Warum werden einige Nationen reicher, während andere stagnieren oder zurückgehen? Zwei zeitgenössische Sichtweisen versuchen, diese entscheidende Frage zu beantworten. Eine davon wird in einem kürzlich auf Deutsch erschienenen Buch von Deirdre McCloskey und Art Carden erläutert.
Während die Debatte immer polarisierter und personalisierter wird, verteidigt Antoine Vuille die Bedeutung einer strengen Argumentation. Der Philosoph lädt dazu ein, die Laster zu vermeiden, die den Ideenaustausch in der Demokratie schwächen, nicht ohne einigen unangenehmen Fragen aus dem Weg zu gehen.
In seinem ersten Buch beleuchtet Jonas Follonier zusammen mit dem Philosophen Olivier Massin den Wokismus und zeigt, wie sich diese Ideologie im Land manifestiert, von der Absage von Konferenzen bis hin zur Neudefinition von Belästigung. Aber ist sie wirklich so präsent?