Adam Smith zwischen Egoismus und Altruismus
Adam Smith © Flickr
Jeden Monat stellt Ihnen Le Regard Libre einen Philosophen vor, dessen Denken sich von bestimmten Klischees, die über ihn kursieren, unterscheidet oder sogar im Gegensatz dazu steht. In diesem Artikel erklärt der Philosophiehistoriker Daniel Schulthess, inwiefern Adam Smiths berühmtes Konzept der «unsichtbaren Hand» ihn zu einem der Väter der Wirtschaftswissenschaften und des liberalen Denkens macht. Unser Gastautor zeigt aber auch, dass Smith in seinem Werk ein anderes Menschen- und Gesellschaftsbild entwirft als die heutigen Vertreter des «Neoliberalismus», wie er in diesem Vortrag definiert wird.
Le philosophe écossais Adam Smith (1723-1790) se voit souvent attribuer la thèse suivante: la poursuite rationnelle de leur intérêt égoïste par des individus en interaction réciproque produit spontanément sur le plan collectif des effets positifs. De quels effets positifs s’agit-il? Typiquement,
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