Die Demokratie und ihre Feinde
Porträt von Pierre-Joseph Proudhon von Gustave Courbet (1865). Foto: Wikimedia, unter CC 3.0
Seit der Französischen Revolution war die Demokratie in ihrer repräsentativen Form oft umstritten und konnte die autoritären Bestrebungen bestimmter Denkrichtungen nie ganz auslöschen. Dennoch blieb auch die direkte Demokratie nicht von Kritik verschont.
Die moderne Demokratie entstand mit dem Aufkommen der Menschenrechtserklärungen, allerdings mit unterschiedlichem Enthusiasmus. Mit dem Aufkommen der Aufklärung im 18. Jahrhundert stand für die meisten Philosophen nicht die Demokratie, sondern die Freiheit des Einzelnen im Vordergrund. Sind Freiheit und Demokratie unwiderruflich unversöhnlich? Tocqueville zeigt, dass es keinen prinzipiellen Gegensatz zwischen den beiden gibt, allerdings unter bestimmten Bedingungen, die er gerne theoretisiert, indem er einen Blick auf die Amerikaner wirft. Die Amerikaner, die genau das tun
Dieser Inhalt ist unseren Abonnenten vorbehalten.