Warum die Beschäftigung mit der Philosophie so reizvoll ist
«100. Café-philo» am 15. März im Maison Rousseau et Littérature in Genf. Foto: Raphaël Kadishi für den Verein Café-philo
In Zeiten polarisierter Debatten in den sozialen Netzwerken ziehen die „Café-philo“-Veranstaltungen in der Westschweiz ein immer grösseres Publikum an. Was sagt diese Begeisterung über unsere Zeit aus? Als Vorsitzender des Vereins „Association Café-philo“ leite ich aus meiner Erfahrung drei Hypothesen ab.
Der Verein „Café-philo“ bietet in fünf Städten der Romandie Foren für philosophische Diskussionen an. Diese Treffen stehen allen offen und orientieren sich an dem ersten Konzept dieser Art, das in den 1990er Jahren in Paris entstand. Das Prinzip ist einfach: etwa zwanzig Teilnehmer, ein Moderator, eine zu Beginn der Sitzung gemeinsam ausgewählte Frage und etwa eineinhalb Stunden Diskussion.
Quelques règles viennent structurer les échanges. D’abord, les participants ne prennent la parole que lorsque le modérateur la leur donne, y compris dans le cas où ils sont directement interpelés. L’idée n’est pas de débattre en duel ni de rÃ
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