Ironie als roter Faden in der französischen Literatur
Ironie © DR
Le Regard Libre Nr. 83 - Jonas Follonier
Dossier Ironie
Von Rabelais bis Kundera lässt sich die französische Literatur gerne durch das Prisma der Ironie untersuchen. Die zweite Stufe hat diese Kraft, nicht nur Sinne, sondern auch Stimmen und Werke miteinander in Verbindung zu bringen.
Die Ironie, die von Romanautoren, Dramatikern und Dichtern vor allem zu komischen Zwecken verwendet wird, zieht sich durch viele Antiphrasen der französischen Literaturgeschichte. «Ohne zu lügen», schreibt La Fontaine, «[...] Sie sind der Phönix unter den Gästen dieser Wälder». Die Kursivschrift kann auch ironisch sein, wie bei Flaubert, der die Lächerlichkeit von Phrasen aus seiner Provinz angreift, von Wörtern aus dem Nichts wie diesen: couci-couci, entre le zist et le zest.
Ironie im Herzen literarischer Genres seziert von Daniel SangsueIronie lässt sich aber auch in eigenen literarischen Genres finden. Die Parodie, gut
Dieser Inhalt ist unseren Abonnenten vorbehalten.