Etikett: Französische Literatur
Lob des langen Satzes

Lob des langen Satzes

Im Zeitalter der Slogans und der flüchtigen Aufmerksamkeit setzt sich der kurze Satz durch. Er ist knallig, schlagkräftig und verkaufsfördernd. Doch es gibt Räume, die sich dagegen wehren. In den Windungen der Literatur holt die Sprache wieder Luft.
Die Liebe im Auto, von Flaubert bis Proust

Die Liebe im Auto, von Flaubert bis Proust

Seit Flaubert sind Liebesszenen im Auto zu einem Klassiker der französischen Literatur geworden. Die Art und Weise, wie Proust sich bei der Beschreibung von Sexualbeziehungen von diesem Verfahren inspirieren ließ, lässt den Nutzen und die Grenzen der berühmten Droschken-Szene erkennen.
Chateaubriand, Dichter der Revolte

Chateaubriand, Dichter der Revolte

Chateaubriand spricht die Jugend nicht mehr an. Die politische Wirkung seiner Schriften war im 19. Jahrhundert jedoch enorm, so dass er lange Zeit als einer der Leuchttürme einer rebellischen Jugend galt. Sein Stil, der heute abschreckend wirkt, ist nicht ganz unschuldig daran.
Paul Morand, Route eines kosmopolitischen Antisemiten

Paul Morand, Route eines kosmopolitischen Antisemiten

Diejenigen, die an Morands schwarze Legende glauben, erinnern sich nur an seinen Antisemitismus, während diejenigen, die an seiner goldenen Legende festhalten, vor allem seinen Kosmopolitismus loben. Die Ausblendung einer dieser beiden Dimensionen seiner Persönlichkeit erweist sich jedoch als vergeblich.
Das unheimliche Verschwinden des Lesers

Das unheimliche Verschwinden des Lesers

Pauline Toulet liefert einen skurrilen und die literarische Welt kritisierenden Debütroman, in dessen Mittelpunkt eine verrückte Figur steht, die mehr auf Marabus steht als auf ihre Zeit. Der es jedoch nicht geschafft hat, mich in seinen Bann zu ziehen.