Ein kürzlich erschienenes Buch des Historikers Olivier Meuwly lädt dazu ein, den Schleier über diesen Neuenburger, der im Alter von 31 Jahren in die Schweizer Regierung gewählt wurde, weiter zu lüften. Der durch seinen Werdegang inspirierende Radikale, der im Laufe der Zeit zum Liberal-Konservativen wurde, bewahrt einen Teil seines Geheimnisses.
Unter dem Deckmantel der Inklusion und der sozialen Gerechtigkeit opfern die Universitäten allzu oft die wissenschaftliche Strenge der Ideologie. Der Historiker Olivier Moos ist der Ansicht, dass diese Entwicklung ihre eigentliche Aufgabe gefährdet: die Aufklärung der Realität, anstatt Ursachen zu dienen.
Die Debatte über die Unterschriftenhürde für Volksinitiativen wirft eine zentrale Frage auf: Sollte man die Anzahl der Unterschriften überprüfen oder mehr Anstrengungen von den Unterzeichnern verlangen?
Jeden Tag werden durchschnittlich zehn verbale oder körperliche Angriffe auf das Personal der SBB verübt - mehr als vor der Pandemie. Um diesem Phänomen zu begegnen, setzt das öffentliche Verkehrsunternehmen auf Sensibilisierung und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.
Die grüne Politikerin, die wegen ihrer Flugreise auf die arabische Halbinsel in Aufruhr geraten war, zollte unfreiwillig den Gedanken des amerikanischen Historikers Christopher Lasch, Autor von «Der Aufstand der Eliten» (1994), Tribut.
Mit ihrem feindlichen Territorium musste die Schweiz ein anderes Rezept für ihren Erfolg finden. Also entwickelte sie ein Gegenmodell. In seinem Essay L'identité suisse au défi (Die Schweizer Identität als Herausforderung) untersucht der ehemalige Diplomat Paul Widmer die Zutaten des helvetischen Erfolgs, um ihn besser fortsetzen zu können.
In dieser brandneuen Kolumne richtet die Journalistin Marianne Grosjean jeden Monat eine Botschaft an unsere Leser.
Die großen Unternehmer waren direkt am Aufbau des 1848 entstandenen Bundesstaates beteiligt. Später wurden diese Wirtschaftsgrößen immer seltener und machten häufig den Vorsitzenden von Arbeitgeberverbänden Platz. Diese Entwicklung hat ihre Spuren hinterlassen.
Während die Europäische Union eine Zeit der Zweifel durchlebt, sind ihre lange Zeit festgefahrenen Beziehungen zur Schweiz Gegenstand einer Debatte, da im Dezember der Abschluss der Verhandlungen angekündigt wurde. Ein Gespräch mit René Schwok, Experte für europäische Fragen.