Im Jahr 2014 findet in Frankreich eine wissenschaftliche Kontroverse statt, bei der sich zwei renommierte Forscher auf Konferenzen gegenüberstehen: Catherine Vidal und Franck Ramus. Im Mittelpunkt der Debatte stehen die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen. Was ist heute, ein Jahrzehnt später, davon übrig geblieben?
Obwohl die Schweizer Lösung für die elektronische Identität, die am Sonntag vom Volk angenommen wurde, wenig zentralisiert ist und die Privatsphäre garantiert, birgt sie ein Risiko, das zum Beispiel über eine andere Abstimmung verhindert werden sollte.
Als Symbol der Emanzipation verkörpert das Auto sowohl Bewegung als auch Intimität und die Macht der Wahl. Im Zeitalter der Digitalisierung und Automatisierung verändert es jedoch seinen Charakter. Seine Entwicklung sagt uns das Wichtigste darüber, was aus uns wird.
Die freie Einwanderung aus der EU steigert zwar die Wirtschaftsleistung, hat aber gravierende, übersehene Nebenwirkungen. So wird sie zum Motor einer illiberalen Transformation der Schweiz.
In diesem Monat untersucht unser Kolumnist den scheinbaren Widerspruch zwischen sinkenden Besucherzahlen in den Kinos und dem wachsenden Erfolg von Filmfestivals.
Was ist, wenn der Kampf gegen Maskulinismus kontraproduktiv ist? Was, wenn die Dekonstruktion männlicher Stereotypen uns von der eigentlichen Herausforderung ablenkt? Warren Farrell ist sich sicher. Jungen befinden sich in einer tiefen Krise und einer stillen Vernachlässigung.
Die französische Musikwissenschaft, die in einem gewissen Dogmatismus erstarrt ist, entfernt sich vom eigentlichen Wesen der musikalischen Sprache. Dies ist zumindest die Ansicht von James Lyon. Der Musikhistoriker verteidigt in diesem Artikel seine entschieden persönliche Lesart des Fachs.
Nachdem er die Faulheit von Remakes und endlosen Filmfortsetzungen beklagt hat, nimmt unser Kolumnist die Klippen der Adaptionen literarischer Werke in Angriff. Oder wenn die Hybris dazu verleitet, das Originalwerk übertreffen zu wollen.
Während die Regierungen von digitalen Währungen träumen, kann die Schweiz auf andere Weise glänzen. Von privaten Akteuren ausgegebene Franken-Stablecoins bieten mehr Freiheit und Dezentralisierung als ein von der Nationalbank gesteuerter E-Franc.