Der Literaturherbst ist ein bisschen wie eine Packung Popcorn im Kino: Auf den ersten Blick sieht alles wunderbar aus, aber wenn man mit der Hand hineingreift, gibt es nur harte Körner. Um das zu vermeiden, sollten wir ein kleines Juwel ausgraben, das 1987 in den USA erschienen ist.
Die fünfte Veröffentlichung der iranischen Schriftstellerin und Journalistin Aliyeh Ataei, die zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt wurde, ist «Die Grenze der Vergessenen», in der sie in neun Kurzgeschichten ein Bild von Exilen mit einem bitteren Beigeschmack zeichnet. Eklig.
La Jurassienne est devenue un phénomène d'édition depuis qu'elle a décroché un prestigieux prix littéraire américain il y a près de deux ans. Sollicitée aux quatre coins du monde, elle fait étape en Suisse pour y présenter son nouveau roman «Le Vieil Incendie».
Von den ruhigen Vororten Neuenburgs bis zu den Volksaufständen in Paris führt uns Colin Thibert ins Herz des späten 18. Jahrhunderts, auf den Spuren eines ebenso aufstrebenden wie einfältigen Antihelden. Eine spannende Lektüre.
Der französisch-belgische Schriftsteller und Dramatiker veröffentlicht «Le Défi de Jérusalem», ein nachdenkliches Buch, in dem er seine Reise ins Heilige Land nachzeichnet. Ein eher inspiriertes als inspirierendes Werk, in das sich sogar Papst Franziskus in einem Nachwort einmischt.
In seinem einzigen Roman, der 1976 posthum veröffentlicht wurde, ersticht Fritz Zorn die bürgerliche Gesellschaft der Schweiz, die ihn getötet hat. Ein Buch über zwei konvergierende Krebsarten: seine eigene und die Konformität. Dieses wichtige Buch wurde in diesem Jahr neu ins Französische übersetzt.
Nach dem ersten Band «Die Stadt in Flammen» kehrt Don Winslow in diesem Jahr mit «Die Stadt der Träume» zurück, einer Art langer Reise, die sich diesmal an Vergils «Aeneis» orientiert. Wie gut ist die Fortsetzung von Danny Ryans Abenteuern zwischen Wanderungen und Erkenntnissen?
Elle avait fait sensation en publiant son premier roman chez Gallimard à seulement 25 ans. Rencontre avec la Valaisanne Céline...
En me plongeant dans le livre de Stéphanie Lugon, les sensations de ma première rencontre avec le tableau de Charles Gleyre «Le coucher de Sappho» sont remontées à la surface. Des sensations et un attrait certain. L’histoire d’un cul de foudre au musée.