Etikett: Dossier BEIGBEDER

«Hilfe, bitte verzeih mir»: Am Ende weinen wir zusammen

Vor der Kritik der Kichergesellschaft in «L'Homme qui pleure de rire» (2020), aber nach seinen Eskapaden als kokainabhängiger Werbefachmann in 99 francs (2000), verbrachte Octave Parango vier Saisons in Russland. In «Au secours pardon» (2007) ist Frédéric Beigbeders Doppelgänger immer noch erbärmlich, witzig, faszinierend, hoffnungslos, schrecklich, tragisch, pathetisch, rührend.
Octave Parangos letzter nächtlicher Ausflug

Octave Parangos letzter nächtlicher Ausflug

Mit «Der Mann, der vor Lachen weint» entwirft der Autor ein Fresko des letzten Jahrzehnts. Frédéric Beigbeder ist gnadenlos gegenüber dem, was er «die Diktatur des Lachens» nennt, und hat einen witzigen und philosophischen Roman in einem Paris geschrieben, das wie das Ende der Welt aussieht. Ein letzter nächtlicher Ausflug für Octave Parango.