Literatur Interview

Frédéric Beigbeder: «Die Realität mit Erstaunen zu betrachten, bedeutet nicht, dass man nicht ätzend sein kann».»

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geschrieben von Ivan Garcia · 10. Mai 2020 · 0 Kommentare

Anlässlich der Vorstellung des letzten Teils seiner Trilogie über Octave Parango nimmt uns Frédéric Beigbeder mit auf die Spuren dieses literarischen Doppelgängers und verrät uns seine Kritik an der Diktatur des Lachens und seine Leidenschaft für den Roman.

Frédéric Beigbeder ist im Payot Genève Rive gauche zu Gast und (schw)lacht. Er stellt einem zahlreichen und begeisterten Publikum seinen neuen Roman L'Homme qui pleure de rire (Der Mann, der vor Lachen weint) vor. Der charismatische und charmante französische Schriftsteller ist eine mondäne Persönlichkeit. Einer, den man in den Büchern von Balzac, Fitzgerald oder auch in der höchsten literarischen Gesellschaft antrifft. Doch unter der Maske eines - dekadenten - Dandys verbirgt sich ein Bücherwurm und ein leidenschaftlicher Geschichtenerzähler. Ich treffe ihn nach seinem Auftritt bei Payot zu einem anregenden Gespräch in einer verlassenen Buchhandlung. Im Reich der Bücher nimmt uns der französische Schriftsteller mit auf die Spuren von Octave Parango, der Diktion

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Ivan Garcia
Ivan Garcia

Ivan Garcia ist Web-Editor bei der Zeitung Le Temps und Referendar. Er leitet die Literaturrubrik von Le Regard Libre und schreibt dort regelmäßig.