Im 18. Jahrhundert waren die Alpen nicht mehr nur ein Hindernis oder eine Kulisse, sondern wurden zu einem echten europäischen Mythos. Laut Professor Claude Reichler bildet die Literatur die Grundlage für diese Wiederentdeckung, bei der die Berge einen Zufluchtsort vor den modernen Umwälzungen verkörpern.
DER AMERIKANISCHE TRAUM NACH DER PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL (4/4). Diese Artikelserie soll einige Lehren aus der erneuten Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten aufzeigen.
Der Westen ist nicht der einzige Staat, der Sklaverei praktiziert hat, sondern die ganze Welt. Europa und die USA sind jedoch die einzigen, die die Sklaverei vollständig anerkannt haben. Hier sind sieben Fakten zu diesem Thema, die in den Medien und Schulbüchern meist nicht erwähnt werden.
Anlässlich unseres Schwerpunkts über Gemeinschaften, insbesondere nationale Gemeinschaften, kreuzen die französischen Essayisten Alexandre del Valle, Geopolitologe, und Philippe Val, Leitartikler, die Klingen über die Idee des europäischen Souveränismus, die insbesondere von Emmanuel Macron vorangetrieben wird.
Entsetzt von den Verrücktheiten des 20. Jahrhunderts und gefangen in seinem melancholischen Charakter, war Stefan Zweig intensiven inneren Kämpfen unterworfen, die sein Leben verfolgten und sein Werk sublimierten.
An der Schwelle zum 20. Jahrhundert, angesichts des Schreckgespenstes des wiederkehrenden Krieges, warf Stefan Zweig seine ganze Kraft in einen aussichtslosen Kampf: den Versuch, Europa das Bewusstsein seiner Einheit zurückzugeben.
Fondateur de la revue «Commentaire» notamment avec Raymond Aron, Pierre Manent a longtemps été directeur d’études à l’EHESS. Retraité, le philosophe poursuit sa riche œuvre intellectuelle. Rencontre autour de son dernier essai «Pascal et la proposition chrétienne».
Föderalisten und Anti-Föderalisten standen sich bei der Erneuerung der amerikanischen Verfassung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts heftig gegenüber. Diese Kluft beleuchtet wie keine andere in der Geschichte die Debatte zwischen dem Zentrum und der Peripherie. Es ist schwierig, darin nicht die Widerspiegelung zeitgenössischer Probleme zu sehen.
DOSSIER «VOUS AVEZ DIT EUROPE?», Quentin Perissinotto | Ecrivain suisse, naturalisé français mais né à Berlin en 1881, Guy de Pourtalès a été l’un des auteurs à succès de Gallimard avant de retomber totalement dans l’oubli, en France encore plus qu’en Suisse. Ouvert à l’Europe et au monde en demeurant dans le même temps attaché à ses racines, il n’a eu de cesse d’être tiraillé entre plusieurs identités, se situant à la marge tout en étant au cœur des différentes sphères, sociales comme idéologiques. Dans La pêche miraculeuse, publié en 1937, Guy de Pourtalès brosse le portrait de la société romande du début du siècle au travers des aventures d’un jeune aristocrate genevois, Paul de Villars. Ce roman d’apprentissage, dans la plus pure tradition du Wilhem Meister de Goethe, nous conduit aux premières loges des bouleversements du XXe siècle, entre la quiétude des rives du lac Léman et les tranchées de la Grande Guerre.