Die gegenseitigen institutionellen Einflüsse der «Schwesterrepubliken»
Foto: Public Domain CC0
Während die Schweiz ihr föderalistisches System von den USA übernommen hat, wurde der Aufschwung der direkten Demokratie jenseits des Atlantiks durch das helvetische Modell angeregt. Die Geschichte des gemeinsamen Schicksals dieser beiden Länder, das sich nicht nur in ihren Hauptstädten abgespielt hat.
Die geistige Nähe zwischen den USA und der Schweiz spottet des Atlantiks. Zwischen den Söhnen der Puritaner, die die ersten amerikanischen Kolonien gründeten und die weiten Räume, die sie zu erobern gedachten, als neues gelobtes Land betrachteten, und den Schweizern, die stolz auf ihre Landsgemeinden waren, entstand sehr schnell das Gefühl, eine Schicksalsgemeinschaft zu teilen. Wenn man die Geschichte dieser beiden Länder betrachtet, stellt man zwar fest, dass ihre Ansätze zur Demokratie in wichtigen Punkten voneinander abweichen. Dennoch war die Zugehörigkeit zum republikanischen Lager inmitten einer monarchischen Welt, trotz der republikanischen Zuckungen, die in der Vergangenheit immer wieder auftauchten, ein Grund, warum sich die beiden Länder zueinander bekannten.
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