Im Schatten des Trumpismus gewinnt ein ideologischer Nebel aus Ablehnung der Demokratie und Faszination für die Technologie an Sichtbarkeit. In Die dunklen Lichter entschlüsselt der Politologe Arnaud Miranda diese noch unklare, aber bereits einflussreiche Neoreaktion.
Die libertäre Strömung in den USA, deren wichtigste Figur Murray Rothbard war, hat den dogmatischen Anti-Etatismus verlassen und sich mit der populistischen Rechten verbündet. Diese Entwicklung wirft für die Liberalen eine zentrale Frage auf: Wie weit kann man sich verbünden, ohne sich selbst zu verleugnen?
Die Intensivierung des Handels nach 1989 hat die Vorstellung von einer Welt genährt, die von Kooperation bestimmt wird. Heute erschüttern geopolitische Rivalitäten diesen Glauben und gestalten die Wirtschaftsbeziehungen neu.
In seiner Kolumne teilt Alt-Bundesrat Pascal Couchepin eine Lektüre, die ihn beeindruckt hat. In diesem Monat erkundet er anhand von Percival Everetts «James» den Ursprung der Vereinigten Staaten.
Der Liberalismus bleibt für viele ein Konzept mit verschwommenen Konturen. In seinem neuen Buch «On Liberalism» versucht Cass Sunstein, ihn zu definieren, und bringt gleichzeitig seine Bewunderung für einige seiner einflussreichsten Figuren zum Ausdruck.
In Chicago wurden die Wolkenkratzer aus einer Notlage heraus gebaut: Wiederaufbau nach einer Katastrophe und jeder Quadratmeter eine rentable Investition. Heute ist die Schweiz mit einer Wohnungskrise konfrontiert. Wie wäre es, wenn die drittgrösste Metropole der USA als Vorbild dienen würde?
Die USA befinden sich in einer Zeit der tiefen Spaltung. Bei einem Spaziergang durch die Hauptstadt fiel mein Blick auf die Statue von Albert Gallatin: Das Leben dieses Schweizers, der in seinem Geburtsland vergessen wurde, ist eine wertvolle Lektion für das heutige Amerika.
Zwei Schweizer Expats, Patrice Crisinel und Olivier Thevoz, porträtieren Texas und erklären die Gründe für seine rasante Attraktivität. Im Gegenzug stellen sie fest, dass die Schweiz aufwachen muss, wenn sie im globalen Wettbewerb mithalten will.
Maximale Meinungsfreiheit und Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Pornografie und Prüderie... Es gibt viele Paradoxien auf der anderen Seite des Atlantiks, aber sie nicht zu verbergen, ist weniger heuchlerisch als zu glauben, dass es sie nicht gibt. Eine Lektion für Europa.