Früher waren sie die emanzipatorischen Freigeister. Heute wollen sie alles reglementieren. Eine kleine Geschichte des Abstiegs der Linken in die Hölle, insbesondere in Deutschland, aber in gewissem Maße auch in der Schweiz.
Die Geschichte der politischen Parteien in der Schweiz ist reich und komplex. Dennoch zeigt sie eine gewisse Kontinuität, durch die sie lernen, sich mit den Themen zu erneuern, die die direkte Demokratie und die Entwicklung der Gesellschaft, die sie oft widerspiegelt, auf ihre Agenda setzen.
Als ob die durchwachsenen sportlichen Ergebnisse nicht schon genug wären, befindet sich Paris Saint-Germain (PSG) wegen seines Stadions in einem offenen Konflikt mit der Pariser Stadtverwaltung. Nicht nur wegen Geldfragen.
In der Schweiz soll es einen «systemischen Rassismus» geben. Dies ist zumindest die Meinung des Bundes, der einen Bericht zu diesem Thema veröffentlicht hat. Laut Olivier Delacrétaz, Redakteur bei «La Nation», könnten die Auswirkungen dieses Postulats, das sich auf keinerlei Beweise stützt, kontraproduktiv sein.
Seit einigen Jahren nehmen Klimaaktivisten regelmäßig den öffentlichen Raum als Geisel. Dass diese Art des Handelns in der Bevölkerung auf wenig Gegenliebe stößt, scheint für sie kein Problem zu sein: Sie geben selbst zu, dass sie nicht zusammenbringen wollen.
Es wird oft über die internen Angelegenheiten des Vatikans gesprochen, weniger über seine Tätigkeit auf internationaler Ebene. Dabei kann die Diplomatie des Heiligen Stuhls auf das effizienteste Netzwerk der Welt zurückgreifen, um ihre ganz besondere Mission im Konzert der Staaten zu erfüllen.
Recep Tayyip Erdoğan, der seit mehreren Jahren auf der Suche nach internationaler Anerkennung ist und gerade als Präsident der Republik Türkei wiedergewählt wurde, führt sein Land auf den Weg einer zweideutigen Außenpolitik.
Die Neutralität, ein Erbe aus der Zeit der Großmachtkämpfe im 19. Jahrhundert, konnte der Schweiz helfen, die Kriege des folgenden Jahrhunderts zu überstehen. Seither hat es das Land jedoch versäumt, seine Außenpolitik auf eine neue doktrinäre Grundlage zu stellen.
In der Schweiz besteht zunehmend die Tendenz, die Neutralität durch unklare Adjektive und durch eine Annäherung dieses Begriffs an Verteidigungsbündnisse zu relativieren. Dies zeugt von Wankelmütigkeit und mangelndem Geschichtsbewusstsein.