Was wäre, wenn die Achillesferse der Moderne nicht so sehr wirtschaftlicher oder sozialer, sondern demografischer Natur wäre? Die britische Essayistin Louise Perry zeigt, wie der Rückgang der Geburtenrate im Westen das Ende des Modells beschleunigen könnte, das zwei Jahrhunderte des Fortschritts geprägt hat.
Der wirtschaftliche Erfolg des Westens wurde durch eine Aufwertung der bürgerlichen Tugenden und der Freiheit ermöglicht. Sie wurden 1848 entfacht. Die Schweiz ist das perfekte Beispiel dafür.
Die frühe Exposition von Kindern gegenüber Telefonen und anderen Tablets gibt weltweit Anlass zur Sorge. Über den Inhalt hinaus zeigt diese Debatte, wie entscheidend die ersten Lebensjahre für die Zukunft der Gesellschaften sind.
Est-ce qu’un documentaire implique une plus grande responsabilité de son réalisateur face à la réalité qu’une œuvre de fiction? Oui, sans aucun doute – c’est du moins le postulat que je défends au sortir du festival international du film alpin des Diablerets.
Carl Jung soll gesagt haben: "Menschen haben keine Ideen, Ideen besitzen sie". Der Attentäter, der Charlie Kirk letzten Monat auf einem amerikanischen Campus tötete, weil er nicht die gleichen Ideen teilte, hat bestätigt, dass das Problem des Westens ein spirituelles ist.
Die Wirtschaft ist in der Sprache der Modelle und Gleichungen erstarrt. Ihre Grundlagen sind jedoch philosophischer Natur. Wenn man heterodoxen Strömungen wieder zu ihrem Recht verhilft, gibt man der Disziplin ihre Vitalität und ihren Pluralismus zurück - und damit auch ihre Verbindung zum Liberalismus.
Die Umfragen sind sich einig: Das Grundwissen der Schüler in der Schweiz sinkt. Die FDP, die nach langer linker Herrschaft nun in mehreren Westschweizer Kantonen die Bildungsdepartemente übernommen hat, wird mit Spannung erwartet.
Im Jahr 2014 findet in Frankreich eine wissenschaftliche Kontroverse statt, bei der sich zwei renommierte Forscher auf Konferenzen gegenüberstehen: Catherine Vidal und Franck Ramus. Im Mittelpunkt der Debatte stehen die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen. Was ist heute, ein Jahrzehnt später, davon übrig geblieben?
Obwohl die Schweizer Lösung für die elektronische Identität, die am Sonntag vom Volk angenommen wurde, wenig zentralisiert ist und die Privatsphäre garantiert, birgt sie ein Risiko, das zum Beispiel über eine andere Abstimmung verhindert werden sollte.