Die Grenzen des freien Wortes, sein Ausdruck durch Karikaturen und die Herausforderungen, die der Wokismus an dieses Grundrecht stellt. Diese Themen standen im Mittelpunkt der Ausgabe 2025 dieses jährlichen Treffens, das von Le Regard Libre mitorganisiert wurde und am Samstag stattfand.
In Zeiten geopolitischer Turbulenzen kann Interventionismus wünschenswert sein, vorausgesetzt, die politische Macht ist in der Lage, später wieder umzukehren. In einem Land wie Frankreich, das bereits überschuldet ist, ist dies jedoch nicht der Fall.
Die Siege eines Trump oder eines Milei stellen die europäische Rechte an einen ideologischen Scheideweg. Gerade um den Abwärtstrend, insbesondere den wirtschaftlichen Abwärtstrend, nicht zu bestätigen, ist es dringend notwendig, dass der alte Kontinent stattdessen auf sein eigenes intellektuelles Erbe zurückgreift.
In Ce que je veux sauver verteidigt Peggy Sastre die Grundlagen des Universalismus, die dem Tribalismus und dem Relativismus entgegengesetzt werden müssen. Die Leitartiklerin von Le Point hält Frankreich angesichts dieser an Macht gewinnenden Strömungen für besonders verwundbar.
Karl Popper erkannte, dass Wissenschaft und Verantwortung untrennbar miteinander verbunden sind. Das gilt besonders heute.
Viele Arbeiten über die Herrschaft Friedrichs II., der von 1740 bis 1786 König von Preußen war, betonen die autoritäre Natur des Regimes, an dessen Spitze er stand. Dies würde jedoch die liberale Ausrichtung der politischen Schriften dieses «aufgeklärten Despoten» ausblenden.
Der Liberalismus erhebt nicht den Anspruch, alles zu sagen. Er beantwortet lediglich die Frage nach der politischen Organisation der Gesellschaft, die auf der Achtung der negativen Freiheiten beruhen muss. Dies schließt eine positive und komplementäre Auffassung von Freiheit keineswegs aus.
Als Tochter der Aufklärung machte sich Germaine de Staël natürlich den liberalen Diskurs zu eigen. Sie entwickelte ihn jedoch weiter, indem sie ihn mit der Idee der Nation verband, die die Romantik ihrer Zeit widerspiegelte und die der Liberalismus schließlich mit dem Konzept des Nationalstaats zähmte.
Die Österreichische Schule der Wirtschaftswissenschaften, die in letzter Zeit wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt ist, unterscheidet sich von den vorherrschenden sogenannten «neoklassischen» Theorien, indem sie insbesondere den Wert eines Gutes als die Bedeutung, die Individuen ihm beimessen, neu definiert. Erklärungen.