Mit ihrem ersten Spielfilm «Plan 75» stellt Chie Hayakawa die mangelnde Fürsorge für Ältere in der heutigen japanischen Gesellschaft in Frage. Indem sie ihr Publikum in ein fiktives Japan eintauchen lässt, bietet die Regisseurin eine zeitgenössische Interpretation von «Die Ballade von Narayama» (1983).
Nach Get Out (2017) und Us (2019) setzt Jordan Peele seine Erforschung des Horrorgenres fort. Allerdings mit Anleihen - und...
Nach dem Erfolg der Miniserie Unorthodox lässt Maria Schrader die Zuschauer in ein futuristisches Berlin eintauchen. Es ist im Herzen einer...
LONG FORMAT ARTICLE, Guillaume Moix | Nur wenige Werke haben es geschafft, den Eisernen Vorhang zu überwinden. Den sowjetischen Science-Fiction-Autoren Arkadi und Boris Strugatski gelang dies vor allem dank ihres Romans Picknick am Wegesrand. Wir werfen einen Blick auf einen Klassiker der Science-Fiction und seine Spuren in der Kultur.
Formale Reinheit von Spielberg
Eine neue, viel rhythmischere Übersetzung.
Mit «La Horde du Contrevent», einem Science-Fiction-Roman, der 2004 bei Editions de La Volte erschien, bringt Alain Damasio unbelehrbare Vokabeln aufs Papier, die ein Paar Augen ausreichen, um sich in das Fleisch zu brennen. «La Horde» ist zunächst die Geschichte von dreiundzwanzig Menschen, die von Kindesbeinen an darauf trainiert werden, die Erde ihrer flachen Welt von einem Ende zum anderen zu durchqueren, um den Ursprung und die neun Formen des Windes zu entdecken. Es ist auch - und vor allem - für den Leser ein neuartiger Gegenstand und eine neuartige materielle Erfahrung.
McEwan, der Sohn von Orwell
Sequenzen, die an die Grenze des Unerträglichen gehen