Die französischen Philosophen Valentin Husson und Pierre-Yves Quiviger, die beide eine Leidenschaft für Wein haben, wurden letzten Monat von Le Regard Libre auf der Genfer Buchmesse zusammengebracht. Sie traten für einen ästhetischen Ansatz zum Leben ein, der dem vorherrschenden Hygienismus entgegengesetzt ist.
Die militante Rede, dass Frauen in der Schweiz aufgrund von Lohndiskriminierung bis Mitte Februar «umsonst» arbeiten würden, wurde wieder einmal in der Presse verbreitet. Studien belegen jedoch, dass der Unterschied bei zwei gleichen Stellen verschwindend gering ist.
In Frankreich hat die Ernennung von Gabriel Attal zum Premierminister zu homophoben Bemerkungen von LGBT-Aktivisten geführt. Sie seien antiuniversalistisch und illiberal und könnten es nicht tolerieren, wenn ein «Mitglied der Gemeinschaft» andere Ideen oder Einstellungen habe als sie selbst.
Der EPFL-Soziologe Vincent Kaufmann, einer der meistgehörten Mobilitätsexperten des Landes, gibt einen Überblick über das Reiseverhalten der Schweizer, das durch Telearbeit verändert wird, und darüber, wie sich die SBB neu erfinden muss, um die Züge weiterhin zu füllen.
Mit der vorübergehenden Aussetzung von Filmen, in denen Depardieu die Hauptrolle spielt, macht der öffentlich-rechtliche Rundfunk mindestens fünf Fehler in einem. Nicht nur muss zwischen Mensch und Werk unterschieden werden, sondern diese Entscheidung öffnet die Büchse der Pandora und RTS schießt sich selbst in den Fuß.
Die jüngste Wahl von Javier Milei zum argentinischen Staatspräsidenten offenbart die Grenzen der Bezeichnung ’rechtsextrem«. Zwischen Widersprüchen und Ungenauigkeiten gilt es, die Relevanz dieses politischen Etiketts zu hinterfragen, das eher infam als informativ geworden ist.
Die selektive Empörung über den Nahen Osten ist abscheulich. Das am weitesten verbreitete Beispiel für dieses Phänomen? Die pro-palästinensische und vor allem antiisraelische Musik, die mit jedem Beitrag - und jedem Schweigen - ihrer eigenen Sache schadet.
Der letzte Roman des 31-jährigen Schweizer Autors Romain Debluë ist der größte Stolz des Verlegers Michel Moret, der bereits Jacques Chessex und Corinna Bille veröffentlicht hat. In dem Roman wird die Ankunft eines jungen Schweizer Studenten in Paris verfolgt.
Le Regard Libre erschien erstmals im Januar 2014 und hat weder seinen Namen noch seine Mission geändert. Dennoch hat es sich von einer Studentenzeitschrift zu einem intellektuellen Magazin entwickelt, das auf der Medienbühne präsent ist. Es ist an der Zeit, Ihnen einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren.