In einer Zeit, in der die politischen Trennlinien in Grossbritannien und Europa neu konfiguriert werden, äussert sich der Thatcher-Denker Mark Littlewood zur Zukunft der Rechten und zur Stellung des Liberalkonservatismus in Großbritannien und im Westen.
Da der Liberalkonservatismus ein Erbe verankert, dessen Kern die individuelle Freiheit ist, kann er eher eine kohärente Synthese als einen schwachen Kompromiss bilden. Hier ist eine Skizze, die sich auf Burke, Scruton und Kolnai ebenso stützt wie auf Smith, Tocqueville und Hayek.
Der Liberalismus hatte zwischen 1830 und 1835 die Gelegenheit, allein zu regieren. Sein Misstrauen gegenüber dem Staat hinderte ihn daran, dieses Experiment fortzusetzen. Seitdem musste er sich verbünden, um seinen Einfluss zu wahren. Aber mit wem?
Etienne-Alexandre Beauregard plädiert in «Anti-civilisation» für einen Konservatismus des Gemeinwohls. Nation, gemeinsame Kultur und der «gewöhnliche Mensch» sind nach Ansicht des 25-jährigen Essayisten aus Quebec die vergessenen Voraussetzungen der liberalen Demokratie.
Ferréol Delmas, der mit seinem Think Tank Ecologie responsable durch ganz Frankreich reist, ist davon überzeugt, dass die Ökologie in den Regionen verankert sein und auf dem Unternehmertum basieren kann und muss. Kurz gesagt: rechts. Interview.
Ein kürzlich erschienenes Buch des Historikers Olivier Meuwly lädt dazu ein, den Schleier über diesen Neuenburger, der im Alter von 31 Jahren in die Schweizer Regierung gewählt wurde, weiter zu lüften. Der durch seinen Werdegang inspirierende Radikale, der im Laufe der Zeit zum Liberal-Konservativen wurde, bewahrt einen Teil seines Geheimnisses.
Pierre Valentin ist dafür bekannt, dass er in seinem ersten Buch, das letztes Jahr bei Gallimard erschien, die revolutionäre Natur des Wokismus auseinandergenommen hat. Der 26-jährige Essayist hat seitdem «Transmission», einen YouTube-Kanal, ins Leben gerufen, um seine Generation für Intellektuelle zu interessieren.
Der Diskurs um das Heilige kehrt allmählich wieder in den Vordergrund zurück, sowohl bei jungen Menschen in sozialen Netzwerken als auch in der politisch-medialen Welt. Eine Rückkehr, die eher instrumentell als spirituell ist. Analyse
Jean-Claude Michéa ist ein wichtiger Essayist der frankophonen intellektuellen Szene und lebt heute in einem abgelegenen Dorf im Südwesten Frankreichs. Rückblick auf ein einzigartiges Werk und einen einzigartigen Werdegang.