Bleu Calypso, ein Krimi, der in einer Hütte südlich von Montpellier geschrieben wurde und dort auch spielt, ist eine einzigartige Mischung aus köstlichen Beschreibungen und überraschenden Wendungen. In einer Mischung aus wildem Leben und dynamischen Ermittlungen geht es darum, den Fischer Niels dabei zu begleiten, wie er in die Tiefen einer Mordserie abtaucht. Ein bisschen gegen seinen Willen und ein bisschen trotz des Mangels an Subtilität seiner Figur.
Der Schweizer Journalist Jacques Pilet hat letzten Monat seinen zweiten Roman Hôtel Belvédère im Verlag Editions de l'Aire veröffentlicht. Bei der Lektüre tauchen wir in die Schweiz des Jahres 1914 ein. Inmitten eines Europas, das in Flammen steht, entdeckt der junge Bauernsohn Jules aus Vevey die Liebe zu einer russischen Studentin und beschließt, nach Afrika zu gehen. Eine packende Erzählung, die uns mittels einer sympathischen Geschichte von der tragischen Geschichte berichtet.
Literatur und Fotografie haben sich oft zusammengeschlossen, um hybride Werke zu schaffen. Vom berühmten Werk „Bruges-la-Morte“ des belgischen Schriftstellers Georges Rodenbach bis hin zu „La Chambre claire“ von Roland Barthes haben Fotografien Texte häufig begleitet, um sie zu illustrieren oder alternative Lesarten anzubieten. Heute lädt Sie „Le Regard Libre“ zu einem Einblick in „C’est la lutte finale“ ein, ein Fotobuch über das 19. Genfer Kantonale Schwingfest, um Ihnen diesen Sport anhand von Texten und Bildern näherzubringen.
Die französische Fernsehmoderatorin und Schriftstellerin Elisabeth Quin hat ihr neuestes Buch, das Anfang 2019 erscheint, einer Hölle gewidmet, die sie selbst durchlebt: dem Verlust des Augenlichts. Dieses äußerst sensible Buchjuwel hat vor allem eine große Tugend: die direkte Wahrheit der Empfindungen.
Ohne Angst und ohne Vorwurf zeichnet Jean-Michel Olivier dreizehn subjektive Porträts von Persönlichkeiten, die heute Geister sind. Marc Jurt, René Feurer, Simone...
Melanie ist einundzwanzig und ihre Eltern haben sich gemeinsam für den assistierten Suizid entschieden, nachdem Monsieur an Krebs erkrankt war und Madame nicht mehr ohne ihn weiterleben konnte. Vor dem Hintergrund von Radio Nostalgie, das in dem Lausanner Abschlagraum, in dem sie als Kellnerin arbeitet, läuft, versucht Melanie zu trauern. Sie versucht, es zu versuchen - was keine leichte Aufgabe ist. Alles verweist sie nun auf Totes oder Untotes. Die Stadt ist von Geistern bevölkert, genau die Geister, die das Mädchen, das sie einst war, in ihren Nächten abwehrte. Sie beginnt eine Beziehung mit einem jungen Mann namens David, der ihr in gewisser Weise als Spiegel und Heiler dient.
In diesem Roman wird viel Wert auf die Verwendung von Parodie und Groteske gelegt, indem u. a. Stereotypen oder Klischees, von denen unsere kollektive Vorstellungswelt nur so wimmelt, vergrößert werden.
Après une chute, Alice Love, trente-neuf ans, se retrouve amnésique: elle a oublié les dix dernières années de sa vie. Mère de trois enfants et en instance de divorce, elle se réveille alors convaincue d'être une jeune mariée enceinte. Sa vie, si différente, ne lui convient pas: son agenda déborde de tous les côtés et elle ne trouve aucun plaisir dans les activités qui sont devenues son quotidien.
Metin Arditis neuester Roman, Carnaval noir, ist im August 2018 im Verlag Grasset erschienen. Da er vor dem Hintergrund einer spannenden Geschichte von der ewigen Wiederkehr der menschlichen Unvernunft erzählt, kann er jederzeit als Warnung gelesen werden. Und es könnte durchaus sein, dass auch unsere Zeit nicht vor einem höllischen Karneval gefeit ist.