Die Biografie eines Diktators, der für Hunderttausende von Todesopfern verantwortlich ist, zu verdrehen, ist ein gewagtes Unterfangen. Umso mehr, wenn man schwarzen Humor und Fantasy miteinander vermischt. Leider vermischen sich die Zutaten nicht.
Populisme
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Soziale Kluft und Desillusionierung: Die schweigende Mehrheit und die Pariser Elite verstehen sich nicht mehr. In der Mitte des Geschehens steht ein Politiker, der Versprechungen macht, die Massen erhitzt und bezaubert. Eine kraftvolle Kritik am Populismus und sogar an der Demokratie.
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Der rumänische Regisseur Cristian Mungui, der für seine Goldene Palme zum Thema Abtreibung mit «4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage» (2004) bekannt ist, entwirrt in «R.M.N.» die hartnäckigen populistischen Ressentiments eines transsilvanischen Dorfes unter dem Joch der EU.
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Die wachsende Popularität «populistischer» Politiker in der westlichen Welt verweist auf eine alte, aber immer noch aktuelle Kluft zwischen Elite und Volk. Dies wirft tief greifende Fragen darüber auf, was die Demokratie sein sollte. Gérard Araud, Chantal Delsol und David Goodhart helfen uns dabei.
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Antoine-Frédéric Bernhard und Jonas Follonier Die Regel des doppelten Volks- und Ständemehrs wurde am Sonntag, dem 13. Februar, unbemerkt von einem sozialdemokratischen Abgeordneten brüskiert,...
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Bücher am Dienstag - Ivan Garcia Giacomo Papi beschreibt in Le recensement des intellos de gauche (Die Volkszählung der linken Intelligenzler) minutiös die Unzulänglichkeiten des aktuellen Populismus. Eine Fiktion, in der sich die Bedeutung der...
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Welt
Hinter dem Begriff der Souveränität das Ende der Naivität
von Clément Gunternvon Clément GunternLe Regard Libre Nr. 68 - Clément Guntern
Das Jahr 2020 brachte nicht nur eine Pandemie mit unermesslichen Auswirkungen mit sich, sondern auch die Rückkehr oder vielmehr die Wiedergeburt eines Begriffs, der als veraltet, ungeeignet oder sogar gefährlich galt: Souveränität. Innerhalb weniger Monate ist das Thema wieder in den Mittelpunkt gerückt. Doch ein anachronistisches Vokabular verstellt den Blick auf das, was wirklich auf dem Spiel steht: nicht der Rückzug der Nationen auf sich selbst, sondern die Fortsetzung einer ausgewogenen Regulierung der Globalisierung.
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Welt
Wie die Globalisierung die Rückkehr von Macht und Stärke markierte
von Clément Gunternvon Clément GunternLe Regard Libre Nr. 62 - Clément Guntern
Seit über zwanzig Jahren schien die Geschichte zum Stillstand gekommen zu sein. Die Staaten versuchten, sich an internationale und supranationale Regulierungen anzupassen, indem sie gegen ihre Natur verstießen. Doch die Globalisierung ist an ihnen vorbeigegangen und Macht wird in einer neuen Welt wieder zu einer Notwendigkeit.
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Liberalismus und Konservatismus, zwei Nischen der klassischen europäischen Rechten, sind nicht die großen Verlierer der Bundestagswahlen. Wenn man es genau betrachtet, deutet die nun offiziell in der Bevölkerung vorhandene Sorge um die Umwelt auf eine neue Form des Konservatismus und eine neue Art der Freiheitsauffassung hin, die über die soziale und progressive Dimension hinausgeht, die diese Bewegung kennzeichnet. Ein Wandel der großen Ideologien, der natürlich große Stärken, aber auch große Risiken mit sich bringt. Analyse.
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Unter der Ägide von Eris, der Göttin der Zwietracht, des Streits und der Rivalität, kam der Bossuet der Gerichte in das Auditorium B der Universität Freiburg. Ein muskulöser Vortrag, der Kontroversen, die Bewunderung der einen und die Wut der anderen hervorrief.
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