Ein Europa, das seine Wurzeln immer wieder in Frage stellt

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geschrieben von Jean-David Ponci · 19. August 2022 · 0 Kommentare

Was wäre, wenn Europa in dem in der Renaissance entstandenen Antagonismus zwischen der christlichen und der wissenschaftlichen Weltanschauung bestünde? Dieser Gegensatz war in den verschiedenen Epochen immer in unterschiedlicher Form präsent. Heute wird er auf einer neuen Ebene ausgetragen: Einige behaupten, dass eine materialistische Weltanschauung angesichts der heutigen physikalischen Theorien nicht mehr möglich sei.

Qu’est-ce que l’Europe? Face à cette question, certains s’empressent de rappeler ses racines chrétiennes, alors que beaucoup sont mal à l’aise avec cette référence et lui préfèrent l’humanisme ou les Lumières. A cela s’ajoute que certains penseurs athées du XIXe et du XXe siècles semblent indissociables de l’héritage européen. A première vue, ce que l’on pourrait appeler l’esprit européen n’existerait donc pas.

Cette difficulté se retrouve d’ailleurs dans l’impossibilité de se mettre

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