Philippe Forest: «Über manche extremen Erfahrungen kann man nie etwas sagen».»

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geschrieben von Loris S. Musumeci · 21. April 2018 · 0 Kommentare

Le Regard Libre Nr. 37 - Loris S. Musumeci

Philippe Forest ist ein Mann der Literatur, der für seine umfassenden Kenntnisse in diesem Bereich bekannt ist. Er ist Professor für Literatur und schreibt für renommierte Zeitschriften wie die NRF. Seit dem Tod seiner Tochter Pauline, die als Kleinkind durch eine Krebserkrankung aus dem Leben gerissen wurde, begann Philippe Forest Romane zu schreiben, wobei er den Prozess der Trauer mit dem des Schreibens verknüpfte. Nach mehreren großen Erfolgen, wie seinem ersten Roman L'Enfant éternel (1997) oder Sarinagara (2004), widmet sich der Autor nun einer romanhaften Reflexion über das Vergessen. Wir haben ihn in Freiburg getroffen.

Loris S. Musumeci: Auf den ersten Seiten schreiben Sie: «Ich hätte der Geschichte, die hier beginnt, lieber Schweigen gewünscht.» Warum erzählen Sie eine Geschichte, über die Ihre Figur lieber geschwiegen hätte?

Philippe Forest: Vielleicht, weil die Geschichten, auf die es ankommt, sich

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